Claude oder Gemini: die Claude-Alternativen im Vergleich für Selbstständige
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Claude ist für Selbstständige die bessere Wahl, wenn du deine Angebote, deine Schreibweise und deine Abläufe dauerhaft in der KI haben willst, und Gemini die bessere Wahl, wenn dein Unternehmen in Google Workspace läuft und die KI direkt in Gmail und Docs arbeiten soll. Perplexity ist die Alternative für Recherche mit Quellen, Mistral aus Frankreich ist der Name, der fällt, sobald jemand nach einem Anbieter aus Europa fragt. Wir führen mehrere Unternehmen ohne zusätzliches Team und arbeiten beide täglich in Claude Code und Claude Cowork. Mit Gemini haben wir nicht in dieser Tiefe gearbeitet, und das steht in jedem Abschnitt, in dem es zählt. Was wir wissen, was wir nur aus der Preisliste kennen und was wir gar nicht bewerten, ist unten sauber getrennt.
// Das Wichtigste in Kürze
- Claude Pro kostet 20 Dollar im Monat ohne Steuer (17 Dollar bei Jahreszahlung), Google AI Pro 21,99 Euro im Monat. Stand: 4. September 2026.
- Die Entscheidung hängt an einer Frage: Läuft dein Unternehmen in Google Workspace? Wenn ja, sieh dir Gemini zuerst an. Wenn deine Arbeit in Ordnern und Dateien liegt, nimm Claude.
- Claude hält deinen Kontext über Projekte, Cowork, Claude Code und Skills. Gemini bringt ab 4,99 Euro die KI in Gmail und Docs.
- Perplexity Pro kostet 20 Dollar im Monat und lässt dich zwischen den Modellen von OpenAI, Anthropic und Google wählen. Für Recherche mit Quellen ist es die Alternative, für Text-Arbeit mit eigenem Kontext nicht.
- Mistral aus Frankreich haben wir nicht getestet. Wir nennen den Namen und die Herkunft, keine Preise und keine Funktionen.
- Beide zusammen ergeben Sinn, wenn Mails in Google und Angebote in Claude liegen. Für die meisten reicht eins.
Was ist der Unterschied zwischen Claude und Gemini?
Claude von Anthropic und Gemini von Google sind zwei KI-Assistenten, die dieselben Alltagsfragen beantworten und sich darin unterscheiden, wo sie an deine Arbeit andocken. Claude arbeitet in deinen Projekten, in deinen Ordnern und im Terminal. Gemini arbeitet in Gmail, in Docs und im Google-Konto, in dem deine Mails und Dokumente schon liegen.
Wer nur ab und zu einen Text umformulieren will, merkt zwischen beiden kaum einen Unterschied. Beide schreiben eine Mail in Sekunden, beide lesen ein PDF, beide suchen im Netz. Der Unterschied zeigt sich, sobald du dieselbe Art Aufgabe jede Woche wieder erledigst und die KI dafür wissen muss, wie deine Angebote aufgebaut sind, wie du schreibst und wer deine Kunden sind.
Bei Claude sind die Werkzeuge für genau diesen Kontext gemacht. Projekte halten statisches Wissen, das bei jeder Anfrage geladen ist. Cowork arbeitet auf deinem Rechner in deinen Ordnern. Claude Code arbeitet im Terminal. Skills sind Ordner mit Anweisungen und Skripten, die Claude nur dann lädt, wenn er sie braucht. Daniels komplettes Wissens-System, ein Obsidian-Vault mit über 60 eigenen Skills, ist damit entstanden.
Bei Gemini sind die Werkzeuge für das Google-Konto gemacht. Schon der kostenlose Plan enthält Bilder, Deep Research, Gemini Live, Canvas und Gems, dazu 15 GB Speicher. Ab Google AI Plus für 4,99 Euro im Monat kommt Gemini in Gmail und Docs dazu. Das ist der Punkt, an dem sich die beiden Anbieter trennen: Claude holt deine Arbeit zu sich, Gemini geht dorthin, wo deine Arbeit bei Google schon liegt.
Der Vergleich mit ChatGPT steht in einem eigenen Artikel, Claude oder ChatGPT, und wird hier nicht wiederholt.
Welche Modelle stecken hinter Claude und Gemini?
Hinter Claude stehen Stand 4. September 2026 die Modelle Claude Fable 5.1, Claude Opus 5, Claude Sonnet 5 und Claude Haiku 4.5, hinter Gemini die Modelle Gemini 3.1 Pro und Gemini 3.6 Flash. Bei Claude bekommst du im kostenlosen Plan Sonnet und Haiku, ab Pro zusätzlich Opus. Welches Modell in welchem Abo steckt, sagt nur die Preisseite von Anthropic, und zu Fable 5.1 im Abo steht dort nichts, deshalb steht hier auch nichts dazu. Bei Gemini läuft der kostenlose Plan mit Gemini 3.6 Flash und einem begrenzten Zugang zu 3.1 Pro, ab Google AI Pro ist der Zugang zu 3.1 Pro erweitert.
Anthropic tauscht die Modelle alle paar Monate aus, Google auch. Wer diesen Artikel in 6 Monaten liest, findet andere Namen vor. Was sich nicht so schnell ändert, ist die Frage, ob dein Angebot am Ende so klingt wie du. Das hängt an deinem Kontext und an deinen Vorlagen, und daran, ob das Werkzeug beides findet.
Wir vergleichen hier keine Benchmark-Tabellen. Die stehen bei datacamp und in jedem Reddit-Thread, und sie ändern sich mit jedem Modell-Update. Für einen Selbstständigen, der montags 2 Angebote schreibt und dienstags eine Website-Seite, ist der Aufbau drumherum wichtiger als der dritte Platz in einem Coding-Test.
Welche 5 Aufgaben aus dem Unternehmeralltag haben wir verglichen?
Wir haben 5 Aufgaben genommen, die bei uns jede Woche anfallen: ein Angebot schreiben, Mails im Postfach beantworten, ein Thema mit Quellen recherchieren, einen Ablauf dokumentieren und eine Tabelle oder Folien anlegen. Zu jeder Aufgabe steht, was wir nehmen und was wir über Gemini aus der Dokumentation wissen. Wo wir Gemini dafür nicht lange genug im Alltag hatten, steht das so da. Wir erfinden keinen Test, den wir nicht gemacht haben.
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Bei 3 der 5 Aufgaben nehmen wir Claude, bei Mails in einem Google-Postfach hat Gemini den kürzeren Weg, und bei der Recherche mit Quellen ist Perplexity oder Gemini die passende Wahl, weil Gemini Deep Research schon im kostenlosen Plan hat und Perplexity von Anfang an für die Suche gemacht ist.
Aufgabe 1: Für Angebote nehmen wir Claude
Für Angebote nehmen wir Claude, weil ein Projekt unsere Angebotsstruktur, unsere Preise und unsere Schreibweise dauerhaft kennt. Du legst einmal ein Projekt an, packst 2 alte Angebote, deine Preisliste und eine Datei mit deiner Schreibweise hinein, und ab dann beginnt jedes neue Angebot mit diesem Wissen. Unser Landing-Page-Builder funktioniert nach demselben Prinzip: der Aufbau und die Regeln stecken im Skill, die Marke liegt im Projekt.
Dazu kommt Memory. Claude speichert Kontext aus deinen Chats als einzelne Themen, etwa deine Rolle, deine Projekte und deine Art zu schreiben, und jedes Projekt hat dabei seinen eigenen Memory-Raum. In Free, Pro und Max ist das standardmäßig an. Wer das nicht will, schaltet es unter Settings auf Pause oder löscht es komplett.
Bei Gemini stehen Gems auf der Preisseite, schon im kostenlosen Plan. Ob sich damit ein Angebots-Ablauf mit Vorlagen, Preisliste und Schreibweise genauso sauber aufsetzen lässt wie mit einem Claude-Projekt plus Skill, haben wir nicht getestet und bewerten es deshalb nicht. Was wir sagen können: Bei Claude greifen Projekt, Skill und Memory ineinander, und das ist der Grund, warum bei uns alles, was sich wiederholt, dort liegt.
Aufgabe 2: Bei Mails im Google-Postfach hat Gemini den kürzeren Weg
Wenn dein Postfach bei Gmail liegt, hat Gemini den kürzeren Weg, weil es ab Google AI Plus für 4,99 Euro direkt in Gmail und Docs arbeitet. Die Mail wird dort geschrieben, wo sie liegt, ohne Kopieren in ein anderes Fenster. Für ein Unternehmen, das seit Jahren in Google Workspace arbeitet, ist das ein Argument, das kein Benchmark ersetzt.
Bei Claude beantwortest du eine einzelne Mail genauso schnell, nur mit einem Schritt mehr: Du kopierst die Anfrage in den Chat oder gibst sie über eine Verbindung nach außen frei. Beide passen den Ton an, wenn du 2 Beispiele deiner eigenen Mails mitgibst. Für die einzelne Mail zwischendurch gewinnt das Werkzeug, das gerade offen ist.
Interessant wird die Mail erst, wenn sie Teil eines Ablaufs ist. Bei uns hängt an einem Sales-Call ein Cowork-Skill, der aus dem Gesprächs-Transkript den CRM-Eintrag und die Folge-Mail macht. Ab da ist die Mail Teil eines Ablaufs, und für Abläufe ist Claude bei uns gesetzt.
Aufgabe 3: Für Recherche mit Quellen ist Perplexity oder Gemini die passende Wahl
Für lange Recherchen mit Quellenliste ist Perplexity gemacht, und Gemini hat Deep Research schon im kostenlosen Plan. Du gibst eine Frage hinein und bekommst nach einigen Minuten einen Bericht mit Quellen zurück. Claude sucht ebenfalls im Netz, und jede Web-Suche zählt dort in dein Nutzungs-Limit.
Unsere Artikel-Recherche läuft trotzdem in Claude, weil dort unser gesamter Kontext liegt und wir für das Schreiben sowieso dort sind. Wer Recherche als eigene, große Aufgabe hat, etwa für Marktanalysen oder Wettbewerbs-Übersichten, sieht sich Deep Research bei Gemini oder die Pro-Suchen bei Perplexity an. Für die Recherche nebenbei reicht die Web-Suche in jedem der drei.
Aufgabe 4: Für die Dokumentation von Abläufen nehmen wir Claude Cowork
Für die Dokumentation von Abläufen nehmen wir Claude Cowork, weil es direkt in deinen Ordnern arbeitet und die Doku dort ablegt, wo sie hingehört. Bei uns endet jede Arbeits-Session mit einem Skill, der aus dem, was passiert ist, einen Tages-Log schreibt. Ein zweiter Skill macht aus einem Meeting-Transkript eine Aufgabenliste. Beide Skills sind Teil unseres Second Brain Boost-Packs, das Sascha in einem 18-Minuten-Video erklärt.
Bei Gemini liegt die Doku danach in Docs, wenn du im Google-Konto arbeitest, oder du kopierst sie aus dem Chat heraus. Für einen einzelnen Ablauf ist das egal, für 50 Abläufe im Jahr nicht. Wer seine Ordner auf dem Rechner oder in einem eigenen Wissens-System hat, ist mit Cowork näher dran. Wer alles in Google Drive hat, ist mit Gemini näher dran.
Aufgabe 5: Für Tabellen und Folien nehmen wir Claude
Für Tabellen und Folien nehmen wir Claude, weil die Skills von Anthropic für Excel, Word, PowerPoint und PDF echte Dateien mit Formeln und Folien schreiben, die du direkt öffnest. Diese Skills laufen automatisch, sobald die Code-Ausführung im Konto aktiviert ist, in jedem Plan, auch in Free. Du beschreibst die Tabelle, Claude schreibt die Datei.
Seit dem 7. Mai 2026 gibt es dazu die Add-ins für Excel und PowerPoint direkt in Microsoft 365, ab Pro, mit einem Microsoft-365-Abo als Voraussetzung. Word gibt es nur in Team und Enterprise. Die Add-ins teilen sich den Kontext, eine Unterhaltung kann Tabelle, Folien und Dokument zugleich umfassen.
Bei Gemini nennt die Preisseite ab Plus Gemini in Gmail und Docs. Ob und wie es in Google Sheets und Slides mitarbeitet, haben wir nicht geprüft, deshalb bewerten wir es nicht. Wer in Excel und PowerPoint arbeitet, hat mit Claude den kürzeren Weg.
Was kostet Claude im Vergleich zu Gemini?
Claude Pro kostet 20 Dollar im Monat ohne Steuer, Google AI Pro 21,99 Euro im Monat, und in den höheren Stufen liegen beide Anbieter fast gleichauf. Stand: 4. September 2026. Anthropic zeigt die Preise in Dollar ohne Steuer, der Euro-Betrag mit Mehrwertsteuer steht erst im Checkout. Google zeigt Euro-Preise. Deshalb stehen in der Tabelle beide Währungen so, wie die Anbieter sie ausweisen.
| Stufe | Claude | Gemini |
|---|---|---|
| Kostenlos | Free: 0, Sonnet und Haiku | Free: 0 Euro, Gemini 3.6 Flash, begrenzt 3.1 Pro, Deep Research, 15 GB Speicher |
| Einstieg | keine Stufe unter Pro | Google AI Plus: 4,99 Euro im Monat, 2x die Limits von Free, Gemini in Gmail und Docs, 400 GB |
| Standard | Pro: 20 Dollar im Monat, 17 Dollar bei Jahreszahlung, mit Opus, Claude Code und Projekten | Google AI Pro: 21,99 Euro im Monat, 4x die Limits von Free, 3.1 Pro erweitert, 1.000 Flow-Credits, 5 TB |
| 5-fach | Max 5x: 100 Dollar im Monat | Google AI Ultra: 99,99 Euro im Monat |
| 20-fach | Max 20x: 200 Dollar im Monat | Google AI Ultra: 219,99 Euro im Monat, 20 TB+ Speicher |
| Team | Team: 25 Dollar pro Nutzer im Monat, 20 Dollar bei Jahreszahlung, 2 bis 150 Personen | auf gemini.google/subscriptions ist kein Team-Plan gelistet |
Die Standard-Stufe kostet bei beiden rund 20, Claude in Dollar ohne Steuer und Gemini in Euro, und Gemini hat mit Plus für 4,99 Euro eine Einstiegs-Stufe, die es bei Claude nicht gibt.
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Claude Pro und Google AI Pro liegen bei 20 Dollar beziehungsweise 21,99 Euro fast gleichauf, Claude Max 5x und Google AI Ultra bei 100 Dollar beziehungsweise 99,99 Euro, und die 20-fach-Stufen bei 200 Dollar beziehungsweise 219,99 Euro.
Ein paar Dinge, die in der Tabelle nicht stehen und in der Dokumentation der Anbieter. Bei Claude wird das Hochstufen anteilig verrechnet, und die Preise in der Handy-App weichen wegen des App-Store-Aufschlags ab. Die API von Claude ist nicht im Abo enthalten, das ist eine getrennte Rechnung. Bei Claude Pro sind es bei Jahreszahlung 12 mal 17 Dollar, also 204 Dollar, plus Steuer. Bei Gemini stecken im Pro-Plan 5 TB Speicher und YouTube Premium Lite mit drin, im Ultra-Plan YouTube Premium. Wer diese Dinge sowieso bezahlt, rechnet sie beim Vergleich gegen.
Alle Pläne von Claude mit Limits stehen im Artikel was Claude kostet.
Welche Limits gelten bei Claude und Gemini?
Claude rechnet in 5-Stunden-Fenstern plus einem Wochenlimit, Gemini gibt seine Limits als Vielfache des kostenlosen Plans an: Plus das Doppelte, Pro das Vierfache, Ultra bis zum 20-fachen von Pro. Bei Claude setzt sich das Sitzungs-Limit alle 5 Stunden zurück, dazu kommt ein wöchentliches Limit über alle Modelle mit einem festen Reset-Zeitpunkt pro Konto. Pro hat laut Anthropic mindestens 5 mal so viel Nutzung wie Free pro Fenster, Max 5x noch einmal 5 mal so viel wie Pro, Max 20x das 20-fache.
Konkrete Nachrichten-Zahlen pro Fenster nennt Anthropic nicht, deshalb steht hier auch keine. Was den Verbrauch bei Claude erhöht, steht dagegen in der Dokumentation: lange Konversationen, Code-Ausführung, Web-Suche, das gewählte Modell, Extended Thinking und große Projekt-Dateien. Claude Code teilt sich den Pool mit Web und Desktop. Wer also im Terminal viel arbeitet, hat im Chat weniger übrig. Wer über das Limit will, kauft Nutzungsguthaben dazu.
Bei Gemini nennt Google auf der Abo-Seite ebenfalls keine Nachrichten-Zahlen, nur die Vielfachen. Dazu kommen Flow-Credits für Video: 200 bei Plus, 1.000 bei Pro, 10.000 bis 25.000 bei Ultra. Wer keine Videos erzeugt, braucht die nicht, und dann bleibt vom Ultra-Plan vor allem das höhere Limit und der Speicher.
Für einen Selbstständigen heißt das im Alltag, dass du mit einem Standard-Abo an normalen Tagen auskommst. An Tagen, an denen du eine Website-Seite erstellst oder 3 Angebote nacheinander schreibst, stößt du bei beiden ans Fenster. Wir arbeiten beide täglich in Claude Code und Cowork, und das läuft nicht im Free-Plan.
// Aus der Community
Wenn du nach diesem Abschnitt Claude, Gemini und Perplexity nebeneinander bezahlst und in keinem davon deinen Kontext hast, gehen wir das im Tool-Stack-Audit in 60 Minuten zu zweit durch und legen fest, was wo liegt.
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Ist Perplexity die bessere Alternative für Recherche?
Für Recherche mit Quellen ist Perplexity die bessere Alternative, für Text-Arbeit mit eigenem Kontext ist es das nicht. Perplexity ist von Anfang an als Such-Werkzeug gemacht: Du stellst eine Frage, bekommst eine Antwort mit Quellenangaben und klickst dich von dort weiter. Der kostenlose Plan hat etwa 5 Pro-Suchen pro Tag und Web-Zugriff.
Perplexity Pro kostet 20 Dollar im Monat oder 200 Dollar im Jahr, das sind je nach Kurs 18 bis 19 Euro im Monat. Darin stecken über 300 Pro-Suchen pro Tag, Datei-Upload, Spaces zum Sortieren deiner Recherchen, ein API-Guthaben und die Wahl zwischen den Modellen von OpenAI, Anthropic und Google. Max kostet 200 Dollar im Monat oder 2.000 Dollar im Jahr, mit höheren Kontingenten und erweitertem API-Zugang. Der Browser Comet ist seit dem 2. Oktober 2025 kostenlos. Die Preise kommen aus Zweitquellen mit Stand Mai 2026 und aus der Google-Suche, weil perplexity.ai den Abruf blockt, deshalb vor dem Abschluss im Checkout prüfen.
Die Modellwahl ist das Argument, das in der Frage "Perplexity oder Claude" oft untergeht. Wer Perplexity Pro hat, nutzt darin auch Modelle von Anthropic, nur ohne Projekte, ohne Cowork, ohne Skills und ohne Memory. Für die einzelne Recherche ist das egal. Für ein Angebot, das so klingen soll wie deine letzten 10, fehlt dort alles, was bei Claude den Unterschied macht.
Wer jeden Tag mit Quellen recherchiert und dafür ein eigenes Werkzeug will, nimmt Perplexity Pro dazu. Wer einmal im Monat recherchiert, macht das mit der Web-Suche in Claude oder mit Deep Research im kostenlosen Gemini-Plan und spart sich das dritte Abo.
Gibt es eine europäische Alternative zu Claude?
Ja, Mistral aus Frankreich ist der Name, der bei dieser Frage fällt, und wir haben ihn nicht getestet. Anthropic sitzt in den USA, Google auch, und für viele Selbstständige in Deutschland ist die Frage nach einem Anbieter aus Europa eine Frage nach dem Vertragspartner und dem Ort, an dem die Daten liegen. Die Suche nach "mistral vs claude" hat 320 Anfragen im Monat, die Frage ist also da.
Was wir dazu sagen können, ist wenig, und das steht hier so. Mistral kommt aus Frankreich. Preise, Pläne und Funktionen haben wir nicht geprüft, weil wir das Werkzeug nicht nutzen, und Zahlen, die wir nicht geprüft haben, stehen in unseren Artikeln nicht. Wer Mistral ernsthaft in Betracht zieht, liest die Preisseite und die Nutzungsbedingungen dort selbst und vergleicht sie mit dem, was in den beiden folgenden Abschnitten zu Claude steht.
Was wir sagen können, ist, wie du die Frage für dich beantwortest. Wenn der Vertragspartner in Europa sitzen muss, etwa weil dein Datenschutzbeauftragter das vorgibt, dann ist das ein Ausschluss-Kriterium und du prüfst zuerst die Anbieter aus Europa. Wenn es dir um Datenverarbeitung ohne Training und um einen Auftragsverarbeitungsvertrag geht, dann lies den nächsten Abschnitt, weil Anthropic das im Team-Plan zusagt.
Wie steht es um den Datenschutz bei Claude und Gemini?
Bei Claude unterscheidet sich das Verbraucherkonto vom Team-Konto, und wer Kundendaten in den Chat gibt, sollte den Unterschied kennen. Zu Gemini treffen wir hier keine Aussage, weil wir die Bedingungen von Google nicht in derselben Tiefe geprüft haben, und eine halbe Prüfung ist bei diesem Thema schlechter als keine.
Kurz zur Einordnung: Das hier ist unsere Einordnung aus der Praxis, keine Rechtsberatung. Was in deinem Fall gilt, klärst du mit deinem Datenschutzbeauftragten oder Anwalt.
Für Free, Pro und Max gilt laut privacy.claude.com (Stand 16. März 2026, abgerufen am 4. September 2026): Anthropic nutzt deine Chats nur dann zum Training, wenn "Model Improvement" in den Privacy-Einstellungen aktiv ist, wenn Inhalte zur Sicherheitsprüfung markiert werden oder wenn du einem Programm wie Trusted Tester beitrittst. Den Schalter kannst du abschalten. Incognito-Chats werden nie zum Training genutzt und landen auch nicht im Memory. Feedback-Daten werden bis zu 5 Jahre gespeichert.
Für Team, Enterprise und die API gelten die Commercial Terms von Anthropic (zusammengefasst über Zweitquellen, abgerufen am 4. September 2026): kein Training mit Kundendaten standardmäßig, mit Ausnahme des freiwilligen Development Partner Programs. Der Kunde ist Verantwortlicher, Anthropic ist Auftragsverarbeiter, und ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist Standard. Zero Data Retention gibt es nur bei Enterprise.
Der Team-Plan startet ab 2 Mitgliedern und geht bis 150 Sitze. Ein Standard-Sitz kostet 25 Dollar pro Nutzer im Monat, 20 Dollar bei Jahreszahlung, mit 1,25-facher Pro-Sitzungsmenge. Ein Premium-Sitz kostet 125 Dollar, 100 Dollar bei Jahreszahlung, mit etwa 5-facher Nutzung eines Standard-Sitzes, und ein Team kann beide Sitzarten mischen. Enthalten sind geteilte Projekte, Claude Code, Cowork, Datei-Erstellung, eingebaute Connectors, Single Sign-on und zentrale Abrechnung. Memory ist bei Team und Enterprise standardmäßig aus, der Owner schaltet es frei.
Für ein kleines Team mit 3 Leuten heißt das: Das Verbraucherkonto ist für dich allein, das Team-Konto für alles, was Kundendaten enthält. Ob das für deinen Fall reicht, sagt dir nicht dieser Artikel, das sagen dir die Bedingungen und die Person, die bei dir für Datenschutz zuständig ist.
Kann ich Claude und Gemini zusammen nutzen?
Ja, und es ergibt Sinn, wenn deine Mails und Dokumente in Google liegen und deine Angebote und Abläufe in Claude. Beide Abos zusammen kosten rund 44 Euro im Monat, je nach Wechselkurs und Steuer bei Claude, und für ein Unternehmen ohne Angestellte ist das kein großer Posten. Entscheidend ist, wo dein Kontext liegt.
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Wenn dein Unternehmen in Google Workspace läuft, nimmst du Gemini zuerst und Claude für Angebote und Abläufe dazu, und wenn deine Arbeit in Ordnern und Dateien liegt, nimmst du Claude und Gemini nur dann dazu, wenn Gmail dein Postfach ist.
Die Regel, die bei uns gilt und die wir jedem raten, der beides nutzt: Jedes Projekt, jede Vorlage und jeder Skill liegt bei genau einem Anbieter. Wer beide nutzt, pflegt sonst beides doppelt oder hat auf einer Seite nur den halben Kontext. Bei uns liegt alles in Claude, deshalb wäre ein zweites Abo für uns eine zweite Baustelle ohne Nutzen.
Die Kombination, die wir am häufigsten sinnvoll finden, sieht so aus: Google AI Plus für 4,99 Euro, damit Gemini in Gmail und Docs die Mails und die kleinen Dokumente übernimmt, und Claude Pro für 20 Dollar, in dem Projekte, Skills und die Angebotsvorlagen liegen. Das sind rund 25 Euro im Monat, je nach Wechselkurs und Steuer, und die beiden Werkzeuge kommen sich nicht in die Quere, weil klar ist, was wo liegt.
Wovon wir abraten, ist, beide in der Standard-Stufe zu nehmen und dann in beiden dieselben Vorlagen zu pflegen. Das passiert schneller, als man denkt, weil beide Werkzeuge gut genug sind, um jede Aufgabe irgendwie zu erledigen. Nach 3 Monaten liegen dann in beiden halbe Angebote und in keinem die aktuelle Preisliste.
Für wen ist Claude die bessere Wahl?
Claude ist die bessere Wahl für Selbstständige und kleine Teams, die immer wieder dieselbe Art Aufgabe erledigen und diese Aufgabe einmal sauber aufsetzen wollen. Das sind Berater, die jede Woche Angebote schreiben, Agenturen, die Website-Texte in einer festen Marke produzieren, und alle, die ihre Abläufe in Dateien und Ordnern haben statt in einem Google-Konto.
Das ist unser Fall. Wir führen pintry., KI.ohne.Team, das DoktorLeads-Mandat und Kunden-Websites ohne zusätzliches Team. Alles, was sich wiederholt, liegt als Projekt oder Skill in Claude, vom Tages-Log am Abend bis zum CRM-Eintrag nach dem Sales-Call. Mit Claude plus Lovable sind 2026 4 Blog-Systeme entstanden und über 80 SEO-Artikel für danielwltr.com, doktorleads.de, ponkrashov.de und conversionkartell.de. Ohne Angestellte darf nichts davon vergessen werden, und genau dafür sind die Skills da.
Claude ist auch die bessere Wahl, wenn du Excel-, Word- oder PDF-Dateien als echte Dateien brauchst und nicht als Text im Chat. Und für alle, die im Terminal arbeiten wollen, ohne Entwickler zu sein. Die Reihenfolge, die Sascha bei oh.my.Claude zeigt, ist dabei immer dieselbe: erst Cowork, dann die Projekte ordentlich, dann Claude Code. Wie das Setup im Einzelnen aussieht, steht im Claude-Guide.
Für wen ist Gemini die bessere Wahl?
Gemini ist die bessere Wahl für alle, deren Unternehmen in Google Workspace läuft und die die KI dort haben wollen, wo Mails, Dokumente und Tabellen schon liegen. Wer morgens Gmail öffnet und mittags in Docs schreibt, hat mit Google AI Plus für 4,99 Euro die KI in beidem.
Gemini ist auch die bessere Wahl, wenn du noch nicht weißt, wie oft du KI überhaupt nutzt. Der kostenlose Plan hat schon Deep Research, Bilder, Gemini Live und Canvas, und Plus für 4,99 Euro ist die günstigste Einstiegs-Stufe der drei Anbieter in diesem Artikel. Wer dann merkt, dass die Aufgaben sich wiederholen und ein Angebot nach dem anderen bei null anfängt, kann immer noch Claude dazunehmen.
Und Gemini ist die bessere Wahl, wenn du Videos erzeugst und YouTube Premium sowieso bezahlst, weil beides im Pro- und Ultra-Plan steckt. Ob Gemini bei der Textqualität mit Claude gleichzieht, sagen wir nicht, weil wir nicht lange genug damit gearbeitet haben. Wie Gemini gegen ChatGPT abschneidet, steht in ChatGPT oder Gemini, und die Übersicht aller Anbieter mit Abo-Rechnung im Pillar welche KI für dich passt.
Claude ist eine Marke von Anthropic PBC, Gemini eine Marke von Google, ChatGPT eine Marke von OpenAI. KI.ohne.Team steht in keiner Verbindung zu diesen Unternehmen.
Fazit
Die Frage "Claude oder Gemini" entscheidet sich für Selbstständige an einer Vorfrage: Läuft dein Unternehmen in Google Workspace oder liegt deine Arbeit in Ordnern und Dateien? Wer in Google arbeitet, sieht sich Gemini zuerst an und nimmt Claude für Angebote und Abläufe dazu. Wer seine Arbeit in Dateien hat und dieselben Aufgaben jede Woche macht, arbeitet mit Claude besser. Perplexity ist die Ergänzung für Recherche, Mistral der Name für die Frage nach Europa, und beide ersetzen kein Werkzeug, in dem dein Kontext liegt.
Häufige Fragen
Für was ist Claude besser?
Claude ist besser für alles, was deinen eigenen Kontext braucht: Angebote in deiner Schreibweise, Website-Texte in deiner Marke, Abläufe, die jede Woche gleich laufen. Projekte halten dein Wissen, Cowork arbeitet in deinen Ordnern, Claude Code im Terminal, und Skills sind Abläufe, die Claude nur bei Bedarf lädt. Dazu kommen die Skills für Excel, Word, PowerPoint und PDF, die echte Dateien erzeugen.
Was kostet Claude AI im Monat?
Claude Pro kostet 20 Dollar im Monat ohne Steuer oder 17 Dollar bei Jahreszahlung, der Free-Plan 0. Stand: 4. September 2026. Max 5x kostet 100 Dollar, Max 20x 200 Dollar im Monat. Der Team-Plan kostet 25 Dollar pro Nutzer im Monat, 20 Dollar bei Jahreszahlung, ab 2 Personen. Der Euro-Betrag mit Mehrwertsteuer steht erst im Checkout.
Welche KI ist besser für mich geeignet: ChatGPT oder Claude?
Claude, wenn du Angebote, Texte und Abläufe mit eigenem Kontext erledigst, ChatGPT, wenn du täglich Recherche mit Quellen, Sprache und Bilder brauchst. Der ganze Vergleich entlang von 6 Aufgaben steht im Artikel Claude oder ChatGPT.
Ist Gemini besser als ChatGPT?
Gemini ist besser, wenn dein Unternehmen in Google Workspace läuft, ChatGPT, wenn du die fertigen Werkzeuge für Recherche, Sprache und Bilder in einem Fenster willst. Die Preise liegen mit 21,99 Euro und 22,99 Euro fast gleichauf. Der Vergleich steht im Artikel ChatGPT oder Gemini.
Gibt es eine europäische Alternative zu Claude?
Ja, Mistral aus Frankreich ist der bekannteste Name. Wir haben Mistral nicht getestet und nennen deshalb keine Preise und keine Funktionen. Wer den Vertragspartner in Europa braucht, prüft die Anbieter dort selbst. Wer Datenverarbeitung ohne Training und einen Auftragsverarbeitungsvertrag braucht, findet das laut Anthropic im Team-Plan von Claude.
Kann ich Claude und Gemini zusammen nutzen?
Ja, das ergibt Sinn, wenn deine Mails und Dokumente in Google liegen und deine Angebote und Abläufe in Claude. Google AI Plus für 4,99 Euro plus Claude Pro für 20 Dollar sind rund 25 Euro im Monat, je nach Wechselkurs und Steuer. Lege fest, was wo liegt, damit du Vorlagen nicht doppelt pflegst.
Was wir mit Claude jede Woche abgeben
Die 5 Aufgaben aus diesem Artikel laufen bei uns als Skills und Projekte, jede Woche, vom Angebot bis zum Tages-Log. Was wir dabei neu aufsetzen, was nicht funktioniert hat und welche Skills wir gerade nutzen, schreiben wir jede Woche in den Newsletter, der nach dem LinkedIn-Start in 3 Wochen auf knapp 1.000 Abonnenten gewachsen ist.
Weniger selber machen.
Fertige KI-Systeme, jede Woche neue, plus Unternehmer die damit arbeiten. Schau dir an, was drin ist.
Weniger selber machen →Führt mit Sascha Hoffmann mehrere Unternehmen ohne zusätzliches Team. Baut die KI-Systeme, die die Community nutzt, und schreibt hier auf, was davon im Alltag hält.


