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NotebookLM erklärt: was es kann, was es kostet, und wofür wir es neben Claude nutzen

daniel.walter
Daniel Walter · Co-Founder KI.ohne.Team
12. September 2026 · 32 min Lesezeit
Teil des GuidesWelche KI ist die beste für Selbstständige?Zum Guide →NotebookLM erklärt: was es kann, was es kostet, und wofür wir es neben Claude nutzen

NotebookLM kostet in der Standard-Version 0 Euro und bringt dir 100 Notizbücher mit je 50 Quellen, 50 Chat-Fragen am Tag und 3 Audio-Zusammenfassungen am Tag, und die Pro-Version gibt es nicht als eigenes Abo, sie hängt an Google AI Plus für 4,99 Euro im Monat, Google AI Pro für 21,99 Euro, Google AI Ultra oder einer passenden Google-Workspace-Lizenz. Das ist die kurze Antwort auf die Frage, mit der die meisten hier landen. Die längere Antwort hat zwei Teile, die in fast keinem der Artikel stehen, die bei Google oben liegen: das Werkzeug heißt seit dem 16. Juli 2026 offiziell Gemini Notebook, und die Grenzen der kostenlosen Version sind nicht der Preis, sie sind die 50 Quellen pro Notizbuch und die 3 Audio-Zusammenfassungen am Tag.

Wir führen mehrere Unternehmen ohne zusätzliches Team und arbeiten beide täglich in Claude Code und Claude Cowork. NotebookLM ist bei uns nicht das Werkzeug, in dem die Arbeit liegt, und deshalb steht in diesem Artikel an jeder Stelle dabei, woher die Angabe kommt: aus der Google-Hilfe, aus dem Google-Blog oder aus unserer eigenen Einordnung. Einen Test über Wochen, den wir nicht gemacht haben, beschreiben wir hier nicht. Alle Zahlen unten sind am 12. September 2026 auf Google-eigenen Seiten geprüft.

// Das Wichtigste in Kürze

  • Die Standard-Version kostet 0 Euro: 100 Notizbücher, 50 Quellen pro Notizbuch, 50 Chat-Fragen am Tag, 3 Audio- und 3 Video-Zusammenfassungen am Tag. Stand: 12. September 2026.
  • Pro gibt es nur im Paket: über Google AI Plus für 4,99 Euro im Monat, Google AI Pro für 21,99 Euro, Google AI Ultra oder eine passende Workspace-Lizenz. Einen eigenen Preis für Notebook Pro nennt Google nicht.
  • Pro hebt die Grenzen auf 500 Notizbücher, 300 Quellen pro Notizbuch, 500 Chat-Fragen am Tag und je 20 Audio- und Video-Zusammenfassungen am Tag.
  • Eine Quelle darf 500.000 Wörter groß sein oder 200 MB als hochgeladene Datei. PDF, Word, PowerPoint, CSV, ePub, Web-Adressen, YouTube-Links mit Untertiteln und Audiodateien gehen rein.
  • Google schreibt: deine Inhalte gehen nicht ins Training der Modelle, außer du gibst Feedback mit Daumen hoch oder runter. Bei Workspace-Konten auch dann nicht.
  • Seit dem 16. Juli 2026 heißt das Werkzeug Gemini Notebook. Die Adresse notebooklm.google leitet auf notebook.google weiter.

Was ist NotebookLM?

NotebookLM ist ein Recherche-Werkzeug von Google, das ausschließlich mit den Dokumenten arbeitet, die du selbst hochlädst, und dir daraus Antworten, Zusammenfassungen, Mindmaps und sogar ein Hörstück erzeugt. Der Unterschied zu einem normalen Chat-Fenster liegt in einem Wort: Quellen. Ein Chat antwortet aus allem, was im Modell steckt, plus dem, was er im Netz findet. Ein Notizbuch antwortet aus den 12 PDFs, die du reingelegt hast, und sagt dir bei jeder Aussage, aus welchem der 12 sie stammt.

Für einen Selbstständigen heißt das praktisch: du legst die 40 Seiten Ausschreibung, das Protokoll vom Kundentermin und die alte Leistungsbeschreibung in ein Notizbuch und fragst danach im Chat, welche Fristen darin vorkommen. Die Antwort kommt mit Verweis auf die Stelle. Wer schon einmal eine Zahl aus einem KI-Chat übernommen hat, die so in keinem seiner Dokumente stand, versteht, warum dieser Verweis der ganze Punkt des Werkzeugs ist.

Google beschreibt Gemini Notebook auf der Produktseite als KI-Werkzeug für Rechercheaufgaben und logische Schlussfolgerungen. In der Hilfe steht als Zweck, dass es dir hilft, Dinge besser zu verstehen, indem es deine hochgeladenen Quellen auswertet und Fragen dazu beantwortet. Laut der Hilfe-Seite mit den häufigen Fragen ist es in über 180 Regionen verfügbar, es gibt eine Mobil-App mit den Hauptfunktionen, und für Google-Workspace- und Bildungskonten muss die Administration es erst freischalten. Quelle: support.google.com/notebooklm, abgerufen am 12. September 2026.

Der zweite Unterschied zu einem Chat ist die Haltbarkeit. Ein Chat-Verlauf ist eine Unterhaltung, die irgendwann zu lang wird. Ein Notizbuch ist ein Ordner, der bleibt. Du kommst nach 6 Wochen zurück, stellst eine Frage zum selben Stapel Dokumente und musst nichts neu erklären.

Warum heißt NotebookLM jetzt Gemini Notebook?

Google hat das Werkzeug am 16. Juli 2026 in Gemini Notebook umbenannt, und das ist der Grund, warum du beim Aufruf von notebooklm.google auf notebook.google landest. Im Google-Blog steht dazu, dass es ein eigenständiges Produkt bleibt und weiter das Recherche-Werkzeug des Hauses ist, jetzt aber enger mit dem restlichen Google-Angebot verbunden. Quelle: blog.google, "NotebookLM is now Gemini Notebook", 16.07.2026, abgerufen am 12. September 2026.

Drei Dinge hat Google mit der Umbenennung angekündigt. Erstens: Notizbücher lassen sich direkt in der Gemini-App öffnen und anlegen, mit Abgleich in beide Richtungen zwischen App und eigenständiger Oberfläche. Zweitens: Notizbücher kommen in den KI-Modus der Google-Suche. Drittens bekommt jedes Notizbuch einen abgeschotteten Rechner in der Cloud, auf dem Gemini Notebook selbst Code schreibt und ausführt, um Datenanalysen auf Basis deiner Quellen zu machen. Diese Code-Funktion war zum Zeitpunkt der Ankündigung für Google-AI-Ultra-Nutzer und für Workspace-Geschäftskunden mit AI-Ultra- oder erweitertem Zugang verfügbar und sollte in den Wochen danach zu allen Pro-Nutzern im Web kommen.

Für dich als Suchender heißt die Umbenennung vor allem eines: die alten Artikel, Videos und Screenshots im Netz zeigen den alten Namen, die Oberfläche zeigt den neuen. Beides ist dasselbe Werkzeug. Wir benutzen in diesem Artikel weiter den Namen NotebookLM, weil danach gesucht wird, und schreiben Gemini Notebook dort, wo wir eine Google-Seite zitieren.

Ein Nebeneffekt der Umbenennung ist schon jetzt sichtbar: die Hilfe-Seiten liegen teils unter support.google.com/notebooklm, teils unter support.google.com/gemininotebook, mit denselben Inhalten. Wer eine Zahl nachprüfen will, findet sie unter beiden Adressen.

Wie funktioniert NotebookLM?

NotebookLM funktioniert in drei Schritten: du legst ein Notizbuch an, lädst Quellen hinein, und stellst danach Fragen im Chat oder lässt dir aus den Quellen ein fertiges Format erzeugen. Es gibt keinen vierten Schritt und keine Einrichtung, die länger als 2 Minuten dauert. Du meldest dich mit einem Google-Konto an, klickst auf ein neues Notizbuch und ziehst die erste Datei hinein.

Schritt 1 ist das Notizbuch. Das ist ein Behälter für ein Thema: ein Kundenprojekt, eine Ausschreibung, ein Themenfeld, das du verstehen willst. In der Standard-Version darfst du 100 davon anlegen, in Pro 500. Ein Notizbuch für alles zu nehmen, ist der häufigste Anfängerfehler, weil die Antworten dann aus Dokumenten kommen, die mit der Frage nichts zu tun haben.

Schritt 2 sind die Quellen. Jede hochgeladene Datei, jede Web-Adresse und jedes YouTube-Video wird zu einer Quelle im Notizbuch. Google-Drive-Quellen gleicht Gemini Notebook laut Hilfe alle paar Minuten automatisch ab. Du kannst einzelne Quellen für eine Frage ab- und wieder anwählen, und genau das ist der Hebel: wenn du nur wissen willst, was im Protokoll steht, wählst du nur das Protokoll aus.

Schritt 3 ist die Nutzung. Im Chat stellst du Fragen und bekommst Antworten mit Verweis auf die Stelle in der Quelle. Daneben gibt es die fertigen Formate: Audio-Zusammenfassung, Video-Zusammenfassung, Mindmap, Bericht, Karteikarten und Quiz. Jedes davon hat ein eigenes Tageslimit, dazu unten mehr.

Was NotebookLM nicht macht: es schreibt dir keinen Text aus dem Nichts, es sucht nicht frei im Netz, wenn du es nicht darum bittest, und es merkt sich deine Arbeitsweise nicht über Notizbücher hinweg. Wer das sucht, arbeitet mit einem Chat-Werkzeug und Projekten. Der Unterschied zwischen beiden Ansätzen steht weiter unten im Abschnitt zu den Alternativen.

Welche Quellen kannst du in NotebookLM hochladen?

In ein Notizbuch gehen PDF, Word (docx), Text (txt), Markdown (md), PowerPoint (pptx), CSV, ePub, Bilder, Audiodateien wie MP3 und WAV, Google Docs, Google Slides, Google Sheets, Play-Books-E-Books mit Text, Web-Adressen, YouTube-Links und Gemini-Chats sowie einfach kopierter Text. Quelle: support.google.com/notebooklm, Hilfeseite zu Quellen, abgerufen am 12. September 2026.

Dazu nennt Google ein paar Grenzen, die im Alltag zählen:

QuellenartWas Google dazu sagt
Jede Quellebis 500.000 Wörter oder bis 200 MB bei hochgeladenen Dateien, keine Seitenbegrenzung
Google Slidesbis 100 Folien
Google Sheetsbis 100.000 Tokens
Web-Adressennur der Text der Seite, Seiten hinter einer Bezahlschranke gehen nicht
YouTubeöffentliche Videos mit Untertiteln, Videos der letzten 72 Stunden sind unter Umständen noch nicht verfügbar
Audiodateienwerden beim Import in Text umgeschrieben
Google Drivegleicht sich alle paar Minuten automatisch ab

Die wichtigste Zahl in dieser Tabelle sind die 500.000 Wörter pro Quelle. Zum Vergleich: ein 300-seitiges Fachbuch hat grob 100.000 Wörter. Ein einzelnes Dokument sprengt das Limit also praktisch nie. Was du erreichst, ist die Grenze bei der Anzahl der Quellen, und die liegt kostenlos bei 50 pro Notizbuch.

Die Umschreibung von Audiodateien in Text ist der Punkt, den viele übersehen. Du kannst die Aufnahme eines 90-minütigen Kundentermins hochladen und danach fragen, welche Zusagen darin gemacht wurden. Ob die Umschreibung bei deutschem Fachvokabular sauber läuft, sagt die Google-Hilfe nicht, und wir haben es nicht über Wochen geprüft. Wer darauf angewiesen ist, testet es mit einer alten Aufnahme, bevor er sich darauf verlässt.

Wie legst du ein Notizbuch an, das brauchbare Antworten gibt?

Ein Notizbuch gibt dann brauchbare Antworten, wenn es genau ein Thema enthält, die Quellen dazu vollständig sind und du vor jeder Frage nur die Quellen anwählst, die zur Frage gehören. Alles andere ist Kosmetik. Die fünf Punkte unten sind unsere Einordnung aus der Funktionsweise des Werkzeugs, nicht aus einem Langzeittest.

Erstens: ein Thema pro Notizbuch. Kunde Meier bekommt ein Notizbuch, die Ausschreibung der Stadtwerke bekommt ein eigenes, das Fachgebiet, in das du dich einliest, noch eines. 100 Notizbücher sind kostenlos, an dieser Stelle zu sparen gibt es keinen Grund. Der Gegenentwurf, ein Sammel-Notizbuch für alles, produziert Antworten, die Sätze aus drei verschiedenen Projekten mischen, und genau das ist der Fehler, den das Werkzeug eigentlich verhindern soll.

Zweitens: vollständig statt sparsam. Ein Notizbuch antwortet nur aus dem, was drin liegt. Wenn die zweite Anlage der Ausschreibung fehlt, fehlt sie in jeder Antwort, ohne dass dir jemand das sagt. Lieber alle 18 Dokumente rein und für die einzelne Frage wieder abwählen.

Drittens: die Auswahl vor der Frage. Die Möglichkeit, einzelne Quellen für eine Frage an- und abzuwählen, ist der stärkste Hebel im ganzen Werkzeug und der am seltensten genutzte. Wenn du wissen willst, was im Protokoll vom Dienstag zugesagt wurde, wählst du das Protokoll an und alles andere ab. Die Antwort kommt dann aus einer Quelle und lässt sich in 20 Sekunden prüfen.

Viertens: Fragen wie an einen Menschen, der das Material gelesen hat. "Welche Fristen stehen in den Unterlagen und auf welcher Seite?" ist eine gute Frage. "Fasse zusammen" ist eine schwache, weil du danach eine Zusammenfassung hast und immer noch nicht weißt, was du wissen wolltest. Die Fundstelle mitzufragen, kostet vier Wörter und spart dir das Nachschlagen.

Fünftens: die Fundstelle wirklich öffnen. Der ganze Vorteil dieses Werkzeugs liegt im Verweis auf die Quelle, und der nützt nichts, wenn niemand draufklickt. Bei jeder Zahl, die in eine Mail oder ein Angebot wandert, gehört ein Blick in die Quelle dazu. Das ist die Minute, die den Unterschied macht zwischen einer KI-Antwort und einer Aussage, für die du geradestehst.

Ein Punkt, der in Firmen dazukommt: Google-Drive-Quellen gleicht Gemini Notebook laut Hilfe alle paar Minuten ab. Wenn dein Material in Drive liegt und dort gepflegt wird, verlinkst du es, statt es hochzuladen. Dann ist das Notizbuch am nächsten Montag noch aktuell, ohne dass jemand daran denken musste.

Was kostet NotebookLM wirklich?

NotebookLM kostet in der Standard-Version 0 Euro, und die Pro-Version hat keinen eigenen Preis: laut Google-Hilfe bekommst du sie über ein Google-AI-Plus-, Google-AI-Pro- oder Google-AI-Ultra-Abo oder über eine passende Google-Workspace- oder Workspace-for-Education-Lizenz. Stand: 12. September 2026. Diese Konstruktion ist der Grund, warum die Suche nach "notebooklm kosten" so viele verschiedene Zahlen ausspuckt. Es gibt keine Notebook-Preisliste, es gibt eine Google-Abo-Preisliste, an deren Stufen das Notizbuch hängt.

Weg zu NotebookLMPreisWas du im Notizbuch bekommst
Ohne Abo (Standard)0 Euro100 Notizbücher, 50 Quellen pro Notizbuch, 50 Chat-Fragen am Tag, je 3 Audio- und Video-Zusammenfassungen am Tag
Google AI Plus4,99 Euro im MonatPro-Grenzen, dazu Gemini in Gmail und Google Docs, Video, 200 Flow-Credits, 400 GB Speicher
Google AI Pro21,99 Euro im MonatPro-Grenzen, dazu Gemini 3.1 Pro erweitert, 1.000 Flow-Credits, Deep Research, YouTube Premium Lite, 5 TB Speicher
Google AI Ultra99,99 Euro (5x) oder 219,99 Euro (20x) im MonatPro-Grenzen, die höchsten Gemini-Limits, 10.000 bis 25.000 Flow-Credits, 20 TB Speicher und mehr
Google Workspaceeigene PreislistePro-Grenzen bei passender Lizenz, Freischaltung durch die Administration

Der günstigste Weg zu den Pro-Grenzen im Notizbuch kostet also 4,99 Euro im Monat über Google AI Plus. Preise der Google-Abos laut gemini.google/subscriptions, die Zuordnung zu Notebook Pro laut der Google-Hilfe zum Upgrade, beides abgerufen am 12. September 2026.

NotebookLM Pro hat keinen eigenen Preis, der günstigste Weg dahin kostet 4,99 Euro im Monat über Google AI Plus Vier Stufen untereinander: Ohne Abo 0 Euro mit Standard-Grenzen, Google AI Plus 4,99 Euro im Monat mit Pro-Grenzen und gelb hervorgehoben, Google AI Pro 21,99 Euro im Monat, Google AI Ultra 99,99 bis 219,99 Euro im Monat. Alle drei bezahlten Stufen enthalten dieselben Pro-Grenzen im Notizbuch. // WAS NOTEBOOKLM KOSTET Pro hat keinen eigenen Preis, es hängt am Google-Abo 0 € Ohne Abo 100 Notizbücher, 50 Quellen pro Notizbuch, 50 Fragen am Tag 4,99 € Google AI Plus Pro-Grenzen im Notizbuch, günstigster Weg dahin 21,99 € Google AI Pro dieselben Pro-Grenzen, dazu Gemini 3.1 Pro erweitert und 5 TB 99,99 € bis 219,99 € Google AI Ultra dieselben Pro-Grenzen, höchste Gemini-Limits Quelle: gemini.google/subscriptions und support.google.com/notebooklm, Stand 12. September 2026

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Alle drei bezahlten Google-Stufen enthalten dieselben Pro-Grenzen im Notizbuch, und der Unterschied zwischen 4,99 Euro und 219,99 Euro liegt komplett außerhalb von NotebookLM, bei Gemini, Speicher und Video.

Daraus folgt eine Rechnung, die in keinem der oberen Suchergebnisse steht. Wenn dich nur das Notizbuch interessiert und Gemini, Speicherplatz und Video dir egal sind, zahlst du 4,99 Euro im Monat und hast dieselben Notizbuch-Grenzen wie jemand mit dem 219,99-Euro-Abo. 59,88 Euro im Jahr für 500 Notizbücher mit je 300 Quellen. Wenn du dagegen sowieso schon Google AI Pro für 21,99 Euro bezahlst, weil du Gemini in Gmail und Docs nutzt, sind die Pro-Grenzen im Notizbuch schon bezahlt und du musst nichts weiter tun.

Was Google nicht öffentlich nennt: einen Einzelpreis für Gemini Notebook Pro und die genauen Workspace-Lizenzen, die Pro einschließen. Auf der Upgrade-Seite steht "passende Workspace- oder Workspace-for-Education-Lizenz", ohne Liste. Wer im Firmenkonto arbeitet, fragt das bei der eigenen Administration ab, statt es zu raten.

// Aus der Community

Im KI Hub liegt der Ordner "Recherche": welches Werkzeug für welche Art von Material, mit den Abläufen, die bei uns laufen. Damit du nicht drei Abos parallel zahlst, um das herauszufinden.

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Welche Grenzen hat die kostenlose Version?

Die kostenlose Version gibt dir 100 Notizbücher mit je 50 Quellen, 50 Chat-Fragen am Tag, 3 Audio- und 3 Video-Zusammenfassungen am Tag, je 10 Berichte, Karteikarten-Sets, Quizze und Mindmaps am Tag und 10 tiefe Recherchen im Monat. Pro hebt jede dieser Zahlen an. Quelle: support.google.com/notebooklm, Hilfeseite zum Upgrade, abgerufen am 12. September 2026.

GrenzeOhne AboMit Pro
Notizbücher100 pro Nutzer500 pro Nutzer
Quellen pro Notizbuch50300
Chat-Fragen50 am Tag500 am Tag
Audio-Zusammenfassungen3 am Tag20 am Tag
Video-Zusammenfassungen3 am Tag20 am Tag
Berichte, Karteikarten, Quiz, Mindmapje 10 am Tagje 100 am Tag
Tiefe Recherche10 im Monat20 am Tag
Zugriff auf die Gemini-ModelleStandarderweitert
Wasserzeichen entfernenneinja
Früher Zugang zu neuen Funktionennormalbevorzugt

Die kostenlose Version gibt dir also 100 Notizbücher mit 50 Quellen und 50 Fragen am Tag, Pro macht daraus 500 Notizbücher mit 300 Quellen und 500 Fragen am Tag.

Der Sprung von kostenlos auf Pro verzehnfacht die Chat-Fragen pro Tag und versechsfacht die Quellen pro Notizbuch Vier Vergleichspaare als Balken: Notizbücher 100 gegen 500, Quellen pro Notizbuch 50 gegen 300, Chat-Fragen pro Tag 50 gegen 500, Audio-Zusammenfassungen pro Tag 3 gegen 20. Die Pro-Werte sind die längeren Balken, der Balken für die Quellen pro Notizbuch ist gelb. // KOSTENLOS GEGEN PRO Was Pro an den vier Grenzen ändert Notizbücher pro Nutzer 100 500 mit Pro Quellen pro Notizbuch 50 300 mit Pro Chat-Fragen am Tag 50 500 mit Pro Audio-Zusammenfassungen am Tag 3 20 mit Pro Quelle: support.google.com/notebooklm, Hilfeseite zum Upgrade, Stand 12. September 2026

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Welche dieser Grenzen dich zuerst einholt, hängt an deiner Arbeit. Für einen Berater, der pro Kundenprojekt ein Notizbuch anlegt, sind 100 Notizbücher viel und 50 Quellen pro Notizbuch schnell erreicht, sobald ein Projekt aus Mails, Protokollen und Anlagen besteht. Für jemanden, der ein großes Themenfeld auswertet, ist es umgekehrt. Die 50 Chat-Fragen am Tag reichen für einen normalen Arbeitstag, und an dem Tag, an dem du ein 200-Seiten-Dokument durcharbeitest, reichen sie nicht.

Die Grenze, die wir als erste für spürbar halten, sind die 3 Audio-Zusammenfassungen am Tag. Wer die Funktion ernsthaft nutzt, braucht meistens mehrere Anläufe, bis Länge und Ton passen, und nach dem dritten ist Schluss bis zum nächsten Tag. Das ist unsere Einordnung aus den Zahlen, kein Testergebnis.

Was kann NotebookLM außer Chat?

Neben dem Chat erzeugt NotebookLM aus deinen Quellen sechs fertige Formate: eine Audio-Zusammenfassung als Gespräch zweier Stimmen, eine Video-Zusammenfassung, eine Mindmap, einen Bericht, Karteikarten und ein Quiz. Dazu kommt die tiefe Recherche und seit Juli 2026 die Ausführung von Code für Datenanalysen. Alle sechs Formate haben eigene Tageslimits, die oben in der Tabelle stehen.

Die Audio-Zusammenfassung ist die bekannteste Funktion und der Grund, warum viele Leute NotebookLM überhaupt kennen. Aus deinen Dokumenten wird ein Gespräch zweier Stimmen über den Inhalt, das du wie eine Folge eines Podcasts hörst. Details dazu im nächsten Abschnitt.

Die Mindmap zeichnet die Struktur deiner Quellen als aufklappbaren Baum. Das ist nützlich bei einem Stapel Material, dessen Ordnung du noch nicht kennst: 15 Artikel zu einem Thema rein, Mindmap erzeugen, und du siehst, welche Begriffe überhaupt vorkommen und welche zusammenhängen.

Bericht, Karteikarten und Quiz kommen aus der Lern-Ecke des Produkts. Der Bericht ist eine ausformulierte Zusammenfassung, die Karteikarten sind Frage-Antwort-Paare, das Quiz prüft ab. Für einen Unternehmer ist der Bericht das interessanteste der drei: eine Zusammenfassung, die nur aus den eingelegten Quellen kommt, eignet sich als Vorlage für die Mail an den Kunden nach dem Termin.

Die tiefe Recherche geht über deine Quellen hinaus und sucht im Netz, kostenlos 10 mal im Monat, mit Pro 20 mal am Tag. Und die Code-Ausführung, die Google mit der Umbenennung angekündigt hat, gibt jedem Notizbuch einen abgeschotteten Rechner in der Cloud, auf dem eine Datenanalyse auf Basis deiner eigenen Quellen läuft. Zum Ausbaustand dieser Funktion über die Ankündigung hinaus sagt Google in der Hilfe nichts Genaueres, deshalb steht hier keine weitere Aussage dazu.

Wie erstellst du mit NotebookLM einen Podcast?

Du erstellst die Audio-Zusammenfassung, indem du ein Notizbuch mit Quellen füllst und im Notizbuch die Audio-Zusammenfassung erzeugen lässt, kostenlos bis zu 3 mal am Tag, mit Pro bis zu 20 mal am Tag. Google nennt das Ergebnis Audio-Zusammenfassung, im Netz heißt es fast überall Podcast, und beides meint dasselbe: ein gesprochenes Gespräch über den Inhalt deiner Dokumente.

Der sinnvolle Weg dahin hat vier Schritte. Erstens: ein eigenes Notizbuch nur für das Thema anlegen, aus dem das Hörstück entstehen soll. Zweitens: die Quellen hineinlegen, die wirklich dazugehören, und die anderen abwählen. Drittens: die Audio-Zusammenfassung erzeugen. Viertens: hören und entscheiden, ob Länge und Schwerpunkt passen.

Genau an Schritt 4 zeigt sich, warum die 3 Versuche am Tag knapp sind. Beim ersten Durchlauf redet das Gespräch meistens über etwas anderes, als du im Kopf hattest, weil in deinen Quellen mehr steht als das eine Kapitel, das dich interessiert. Die Korrektur läuft über die Quellen: du nimmst raus, was nicht gemeint war, und erzeugst neu.

Ein Wort zur Erwartung. Was hier entsteht, ist eine hörbare Zusammenfassung deines Materials, kein veröffentlichungsreifer Podcast mit deiner Stimme und deiner Meinung. Als Format für den Arbeitsweg ist das stark: 40 Seiten Ausschreibung als 12 Minuten Hörstück auf dem Weg zum Termin. Als Marketing-Kanal ist es das nicht, weil dein Publikum deine Sicht hören will und nicht die Zusammenfassung deiner eigenen Unterlagen. Ob die deutschen Stimmen sauber klingen, sagt die Google-Hilfe nicht, und wir haben es nicht über Wochen geprüft.

Wie steht es um den Datenschutz bei NotebookLM?

Google schreibt in der Hilfe, dass deine Inhalte in Gemini Notebook nicht zum Training der Modelle verwendet werden, außer du gibst mit Daumen hoch oder Daumen runter Feedback ab, und dass bei Google-Workspace-Konten auch dieses Feedback weder von Menschen geprüft noch zum Training genutzt wird. Quelle: support.google.com/notebooklm, Hilfeseite zu Datenschutz und Nutzungsbedingungen, abgerufen am 12. September 2026. In der Liste der häufigen Fragen steht dazu der Satz, dass Gemini Notebook deine Daten niemals weitergibt.

Praktisch heißt das drei Dinge. Erstens: wer Feedback abgibt, gibt den zugehörigen Inhalt mit frei, und den lesen laut Google eigens geschulte Teams, um Probleme zu finden und zu beheben. Wer mit Kundenunterlagen arbeitet, klickt in diesem Werkzeug also besser keinen Daumen. Zweitens: der Unterschied zwischen privatem Google-Konto und Workspace-Konto ist auch hier der entscheidende, wie bei jedem anderen KI-Anbieter. Drittens: in Workspace- und Bildungskonten muss die Administration Gemini Notebook erst freischalten, was in Firmen die Gelegenheit ist, die Bedingungen vorher zu lesen.

Kurz zur Einordnung: Das hier ist unsere Einordnung aus der Praxis, keine Rechtsberatung. Was in deinem Fall gilt, klärst du mit deinem Datenschutzbeauftragten oder Anwalt.

Was wir hier bewusst nicht schreiben: ob NotebookLM in deinem Fall den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung genügt. Das hängt an deinem Kontotyp, an deinem Vertrag mit Google und an der Art der Daten, die du hochlädst. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist bei Firmenkonten der übliche Weg, und ob deiner ihn einschließt, steht in deinem Workspace-Vertrag und nicht in einem Ratgeber.

Die Faustregel, die wir selbst anwenden und die für jedes dieser Werkzeuge gilt: personenbezogene Kundendaten gehen nicht in ein privates Konto. Für alles andere ist die Frage, ob der Inhalt im Zweifel auch in einer Mail an einen Dienstleister stehen dürfte. Wenn nein, bleibt er draußen.

Wofür wir NotebookLM neben Claude nutzen

Bei uns liegt die Arbeit in Claude, nicht in einem Notizbuch, und deshalb sagen wir hier offen: wir haben NotebookLM nicht über Monate im Alltag geführt und geben kein Urteil über seine Antwortqualität ab. Was wir sagen können, ist, wo in unserem eigenen Aufbau die Lücke ist, die ein Notizbuch füllt, und wo keine.

Unser Aufbau sieht so aus. Daniels Wissens-System, ein Obsidian-Vault namens daniel.OS, ist komplett mit Claude entstanden und läuft mit über 60 eigenen Skills: einer entfernt KI-Muster aus Texten, einer schreibt Landing Pages, einer sucht die erste Zeile für einen Post, einer schreibt am Ende jeder Arbeitssitzung das Protokoll. Dazu kommen geplante Aufgaben und tägliche Protokolle. Mit Claude und Lovable sind 2026 vier Blog-Systeme entstanden und über 80 SEO-Artikel. Wir arbeiten beide täglich in Claude Code und Claude Cowork, und das läuft nicht im Free-Plan.

Der Unterschied zu einem Notizbuch liegt in der Richtung. In unserem Aufbau geht es um Herstellung: aus Material wird ein Artikel, ein Angebot, ein Post, ein Protokoll. Ein Notizbuch geht in die andere Richtung, hin zum Verstehen: aus einem Stapel fremder Dokumente wird eine Antwort mit Fundstelle. Das sind zwei verschiedene Aufgaben, und dass wir die eine in Claude erledigen, heißt nicht, dass die andere dort am besten aufgehoben ist.

Konkret heißt das für die Lage, in der wir ein Notizbuch für die naheliegende Wahl halten: ein fremder Stapel Material, den du einmal durchdringen musst und danach nie wieder anfasst. Eine Ausschreibung, ein Vertragswerk, 15 Studien zu einem Thema, die Aufzeichnung eines langen Termins. Dafür ein Notizbuch, das kostenlos ist und nach der Antwort liegen bleibt.

Und die Lage, in der wir dabei bleiben, was wir tun: alles, was sich wiederholt und wo dein eigener Kontext gebraucht wird. Die Vorlage für dein Angebot, dein Schreibstil, deine Preisliste, dein Ablauf. Das liegt bei uns als Projekt und als Skill in Claude, und es entsteht dort auch der fertige Text. Wie so ein Wissens-System aussieht, steht in Second Brain mit Claude und Obsidian.

Wann NotebookLM nicht das richtige Werkzeug ist

NotebookLM ist das falsche Werkzeug, wenn du einen Text schreiben willst, der nach dir klingt, wenn dein Kontext über viele Aufgaben hinweg gleich bleiben soll, oder wenn du etwas brauchst, das Dateien auf deinem Rechner anfasst. Für alle drei Fälle sind Chat-Werkzeuge mit Projekten oder ein Agent auf dem Rechner der kürzere Weg.

Der erste Fall ist der häufigste. Ein Notizbuch antwortet aus deinen Quellen. Wenn deine Quellen 15 fremde Studien sind, klingt die Antwort nach 15 fremden Studien. Für ein Angebot, einen Newsletter oder einen Post brauchst du ein Werkzeug, das deine Schreibweise kennt und sie auf ein neues Thema anwendet, und das ist die Aufgabe von Projekten und festen Anweisungen.

Der zweite Fall betrifft die Wiederholung. Ein Notizbuch ist an sein Thema gebunden. Was du im Notizbuch für Kunde A erklärst, weiß das Notizbuch für Kunde B nicht. Bei einem Ablauf, der jede Woche gleich läuft, willst du genau das Gegenteil: eine Anweisung, die überall gilt. Claude nennt das Skills, ChatGPT nennt es Projekte mit fester Anweisung, Google nennt es Gems.

Der dritte Fall ist der Ort der Arbeit. Ein Notizbuch lebt im Browser und arbeitet mit Kopien deiner Dateien. Wer will, dass Dateien in seinen eigenen Ordnern entstehen, umbenannt und abgelegt werden, braucht einen Agenten, der auf dem Rechner läuft.

Und ein vierter, praktischer Fall: wenn dein Material hinter einer Bezahlschranke liegt. Google schreibt ausdrücklich, dass Web-Adressen mit Bezahlschranke nicht als Quelle gehen. Dann bleibt der Umweg über eine PDF-Kopie, sofern du die Rechte daran hast.

Welche Alternativen gibt es zu NotebookLM?

Die drei naheliegenden Alternativen sind Claude-Projekte, ChatGPT-Projekte und Perplexity Spaces, und alle drei lösen die gleiche Grundaufgabe auf andere Art: eigene Dokumente ablegen und darauf Fragen stellen. Der Unterschied liegt darin, wie streng sie sich an deine Dokumente halten und was sie außerdem können.

Claude-Projekte sind der Behälter für statisches Wissen, das immer geladen ist, wenn du in diesem Projekt arbeitest. Der Unterschied zum Notizbuch: ein Claude-Projekt ist auf Herstellung ausgelegt. Du legst deine Preisliste, zwei alte Angebote und deine Schreibregeln hinein, und danach entsteht dort das neue Angebot. Claude Pro kostet 20 Dollar im Monat ohne Steuer, 17 Dollar bei Jahreszahlung, der Euro-Betrag steht erst im Checkout. Der Vergleich der beiden Häuser steht in Claude oder Gemini.

ChatGPT-Projekte halten ab der Plus-Stufe für 22,99 Euro im Monat bis zu 25 Dateien pro Projekt plus eine feste Anweisung. Das ist weniger Material als in einem kostenlosen Notizbuch mit 50 Quellen, dafür bekommst du im selben Fenster Deep Research, Sprache, Bilder und geplante Aufgaben. Wer zwischen den beiden großen Chats schwankt, findet die Gegenüberstellung in Claude oder ChatGPT.

Perplexity Spaces gehören zum Pro-Abo für 20 Dollar im Monat oder 200 Dollar im Jahr, mit Datei-Upload, Modellwahl und mehr als 300 Pro-Suchen am Tag. Perplexity kommt von der Suchseite her: der Schwerpunkt liegt auf der Recherche im Netz mit Quellenangabe, deine eigenen Dateien kommen dazu.

Ein Notizbuch passt zu fremdem Material, das du einmal verstehen musst, ein Projekt passt zu eigenem Material, aus dem du etwas herstellst Zwei Spalten. Links: fremdes Material einmal verstehen, mit den Beispielen Ausschreibung, Vertrag, Studien, Aufzeichnung eines Termins, dazu NotebookLM ab 0 Euro. Rechts: eigenes Material, aus dem etwas Neues entsteht, mit den Beispielen Angebot, Newsletter, Post, wiederkehrender Ablauf, dazu Projekte in Claude oder ChatGPT. Die linke Spalte ist gelb. // NOTIZBUCH ODER PROJEKT Verstehen oder herstellen, das ist die Frage Verstehen: Notizbuch fremdes Material, einmal durchdringen Ausschreibung, Vertrag, 15 Studien Aufzeichnung eines langen Termins Antwort mit Fundstelle in der Quelle ab 0 Euro, Pro ab 4,99 Euro Herstellen: Projekt eigenes Material, immer wieder benutzt Angebot, Newsletter, Post Ablauf, der jede Woche gleich läuft Ergebnis im eigenen Ton Claude Pro 20 $, ChatGPT Plus 22,99 € Beides zusammen ist erlaubt: Notizbuch zum Verstehen, Projekt zum Schreiben Quelle: Anbieterangaben und eigene Einordnung, Stand 12. September 2026

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Für fremdes Material, das du einmal verstehen musst, passt ein Notizbuch ab 0 Euro, für eigenes Material, aus dem regelmäßig etwas Neues entsteht, passt ein Projekt in Claude oder ChatGPT, und beides nebeneinander zu nutzen ist der Normalfall.

Eine vierte Möglichkeit, die viele übersehen: Google selbst hat mit Gemini zwei Werkzeuge im Haus. Wer Google AI Plus für 4,99 Euro im Monat bezahlt, bekommt Gemini in Gmail und Google Docs und obendrein die Pro-Grenzen im Notizbuch. Für eine Firma, die in Google Workspace arbeitet, ist das die günstigste vollständige Ausstattung, die wir in diesem Feld gesehen haben. Der Vergleich der beiden großen Chat-Anbieter für diesen Fall steht in ChatGPT oder Gemini.

Für wen NotebookLM sich lohnt und für wen nicht

NotebookLM lohnt sich für jeden, der regelmäßig fremdes Material durcharbeiten muss und dabei sicher sein will, woher eine Aussage kommt, und es lohnt sich nicht für jeden, der vor allem Texte herstellt. Das ist die kurze Sortierung, und weil das Werkzeug kostenlos anfängt, ist die Prüfung billig.

Es lohnt sich für Berater und Agenturen mit Ausschreibungen und Vertragswerken, für alle, die Termine aufzeichnen und danach Zusagen nachlesen müssen, und für alle, die sich in ein neues Fachgebiet einarbeiten. In diesen drei Fällen ist die Fundstelle in der Antwort der eigentliche Wert, und die gibt es so in keinem normalen Chat.

Es lohnt sich nicht als Ersatz für dein Haupt-Werkzeug. Wer heute ChatGPT Plus oder Claude Pro zahlt und damit schreibt, plant und auswertet, ersetzt das nicht durch ein Notizbuch. NotebookLM kommt daneben, kostenlos, für den einen Stapel Papier.

Ein Test in 30 Minuten, der die Frage für dich beantwortet: nimm das längste Dokument, das gerade auf deinem Schreibtisch liegt, leg es in ein neues Notizbuch und stell die 5 Fragen, die du sonst durch Blättern beantwortest. Wenn die Antworten stimmen und die Fundstellen passen, hast du dein Werkzeug gefunden und zahlst dafür erst einmal nichts. Wenn du danach an die 50 Quellen oder die 3 Audio-Zusammenfassungen stößt, kostet der nächste Schritt 4,99 Euro im Monat.

Ein Wort an alle, die gerade drei Abos parallel bezahlen. Der häufigste Grund dafür ist nicht Unentschlossenheit, es ist die Hoffnung, dass ein weiteres Werkzeug die Arbeit übernimmt, die bisher liegen bleibt. Das passiert nicht. Ein Notizbuch nimmt dir das Lesen von 40 Seiten ab, es nimmt dir nicht die Entscheidung ab, die danach ansteht. Wer eine Woche lang aufschreibt, welche Aufgabe er tatsächlich an eine KI abgegeben hat, sieht schnell, welches der drei Abos er im nächsten Monat kündigt.

Und ein Hinweis für den Fall, dass NotebookLM dein erster Kontakt mit diesem Werkzeugtyp ist: fang mit einem Dokument an, das du bereits kennst. Nur bei Material, dessen Inhalt du im Kopf hast, merkst du sofort, ob die Antworten stimmen. Mit einem fremden 200-Seiten-Dokument anzufangen, heißt jede Antwort zu glauben, weil du sie nicht prüfen kannst, und das ist der falsche Einstieg in jedes KI-Werkzeug.

Wie NotebookLM neben ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity einzuordnen ist, mit Preisen, Datenschutz und Abo-Rechnung, steht im Pillar welche KI die beste für dein Business ist.

NotebookLM und Gemini Notebook sind Marken von Google, Claude ist eine Marke von Anthropic PBC, ChatGPT eine Marke von OpenAI, Perplexity eine Marke von Perplexity AI. KI.ohne.Team steht in keiner Verbindung zu diesen Unternehmen.

Fazit

NotebookLM kostet nichts, bis dir 50 Quellen pro Notizbuch oder 3 Audio-Zusammenfassungen am Tag zu wenig werden, und ab da kostet es 4,99 Euro im Monat über Google AI Plus, weil Google für das Notizbuch keinen eigenen Preis führt. Das Werkzeug ist stark bei fremdem Material, das du einmal durchdringen musst, und es ist nicht das Werkzeug, in dem deine Angebote und Texte entstehen. Bei uns liegt diese Arbeit in Claude, und dort bleibt sie. Wer beides nebeneinander nutzt, zahlt für das Verstehen 0 Euro und für das Herstellen das, was er ohnehin schon zahlt.

Häufige Fragen

Was kostet NotebookLM?

NotebookLM kostet in der Standard-Version 0 Euro. Die Pro-Version hat keinen eigenen Preis, sie kommt mit Google AI Plus für 4,99 Euro im Monat, Google AI Pro für 21,99 Euro, Google AI Ultra für 99,99 oder 219,99 Euro oder mit einer passenden Google-Workspace-Lizenz. Alle drei bezahlten Google-Stufen enthalten dieselben Grenzen im Notizbuch, der günstigste Weg dahin sind also 4,99 Euro im Monat. Stand: 12. September 2026, geprüft auf gemini.google/subscriptions und in der Google-Hilfe.

Ist NotebookLM kostenlos?

Ja, mit einem Google-Konto ist NotebookLM kostenlos nutzbar. Ohne Abo bekommst du 100 Notizbücher mit je 50 Quellen, 50 Chat-Fragen am Tag, je 3 Audio- und Video-Zusammenfassungen am Tag, je 10 Berichte, Karteikarten, Quizze und Mindmaps am Tag und 10 tiefe Recherchen im Monat. Für den Test mit einem großen Dokument reicht das ohne Einschränkung. Quelle: support.google.com/notebooklm, abgerufen am 12. September 2026.

Was kann NotebookLM?

NotebookLM beantwortet Fragen zu den Dokumenten, die du hochlädst, mit Verweis auf die Fundstelle, und erzeugt daraus sechs fertige Formate: Audio-Zusammenfassung als gesprochenes Gespräch, Video-Zusammenfassung, Mindmap, Bericht, Karteikarten und Quiz. Dazu kommt die tiefe Recherche im Netz und seit Juli 2026 die Ausführung von Code für Datenanalysen auf Basis deiner Quellen. Was es nicht macht: frei Texte in deinem Stil schreiben oder Dateien auf deinem Rechner anfassen.

Wie funktioniert NotebookLM?

In drei Schritten: Notizbuch anlegen, Quellen hineinlegen, Fragen stellen oder ein Format erzeugen lassen. Als Quelle gehen PDF, Word, PowerPoint, CSV, Text, Markdown, ePub, Bilder, Audiodateien, Google Docs, Slides und Sheets, Web-Adressen, YouTube-Links mit Untertiteln und kopierter Text. Eine Quelle darf 500.000 Wörter oder 200 MB groß sein. Einzelne Quellen lassen sich für eine Frage ab- und anwählen, damit die Antwort nur aus dem passenden Material kommt.

Kann man mit NotebookLM einen Podcast erstellen?

Ja, die Audio-Zusammenfassung erzeugt aus deinen Quellen ein gesprochenes Gespräch zweier Stimmen, kostenlos bis zu 3 mal am Tag, mit Pro bis zu 20 mal am Tag. Google nennt es Audio-Zusammenfassung, im Netz heißt es meist Podcast. Als hörbare Fassung eigener Unterlagen für den Arbeitsweg ist das stark. Als Marketing-Kanal eignet es sich nicht, weil dort deine eigene Sicht gefragt ist und nicht die Zusammenfassung deiner Unterlagen.

Wie sicher sind meine Daten in NotebookLM?

Google schreibt in der Hilfe, dass deine Inhalte nicht zum Training der Modelle genutzt werden, außer du gibst mit Daumen hoch oder runter Feedback ab. Dann lesen laut Google eigens geschulte Teams den Inhalt mit. Bei Google-Workspace- und Bildungskonten gilt auch bei Feedback weder menschliche Prüfung noch Training. Das ist unsere Einordnung aus der Praxis und keine Rechtsberatung. Ob dein Fall den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung genügt, klärst du mit deinem Datenschutzbeauftragten oder Anwalt.

Welche Alternativen gibt es zu NotebookLM?

Die drei naheliegenden sind Claude-Projekte, ChatGPT-Projekte ab Plus für 22,99 Euro im Monat mit 25 Dateien pro Projekt und Perplexity Spaces im Pro-Abo für 20 Dollar im Monat. Der Unterschied liegt in der Aufgabe: ein Notizbuch ist für fremdes Material gemacht, das du verstehen willst, ein Projekt für eigenes Material, aus dem regelmäßig etwas Neues entsteht. Wer in Google Workspace arbeitet, bekommt mit Google AI Plus für 4,99 Euro im Monat beides, Gemini in Gmail und Docs und die Pro-Grenzen im Notizbuch.

Was wir mit welchem Werkzeug machen

Wir prüfen jedes neue Werkzeug an derselben Frage: nimmt es uns einen Ablauf ab, der sich jede Woche wiederholt, oder löst es eine Aufgabe, die einmal anfällt? NotebookLM gehört in die zweite Gruppe, unsere Skills und Projekte in Claude in die erste, und beide Gruppen brauchen unterschiedliche Werkzeuge. Was bei uns diese Woche dazugekommen ist, was rausgeflogen ist und welche Abos gerade auf der Rechnung stehen, schreiben wir jede Woche in den Newsletter, der nach dem LinkedIn-Start in 3 Wochen auf knapp 1.000 Abonnenten gewachsen ist.

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daniel.walter
Daniel Walter
Co-Founder KI.ohne.Team

Führt mit Sascha Hoffmann mehrere Unternehmen ohne zusätzliches Team. Baut die KI-Systeme, die die Community nutzt, und schreibt hier auf, was davon im Alltag hält.

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